Triberger Wasserfälle
Triberger Wasserfälle
Die Triberger Wasserfälle, mitten in Deutschlands beliebter Ferienregion Schwarzwald, gehören zu den Top-Sehenswürdigkeiten. Bereits 1988 wurden die Triberger Wasserfälle mit dem Titel „schönstes Naturwunder Deutschlands“ gekrönt. Die Triberger Wasserfälle sind ein guter Grund, den Schwarzwaldort Triberg zu besuchen.
Von Triberg führt ein Wanderweg in die Wasserfallschlucht. Rundherum rieselt und rauscht es. Die Gutach stürzt in sieben Fallstufen über das Granitgestein 163 m tief zu Tal und damit sind die Triberger Wasserfälle auch die höchsten in ganz Deutschland.
Die Umgebung der Wasserfälle wird als Gesundbrunnen gepriesen, weil die durch die Wasserturbulenzen feuchte Luft heilsam bei Atemwegserkrankungen wie auch bei Bluthochdruck wirkt.
Die Triberger Wasserfälle sind ganzjährig über gut befestigte Wege und Steigen begehbar. Eindrucksvoll anzusehen sind die Wasserfälle in niederschlagsreichen Perioden oder nach der Schneeschmelze. Ab Einbruch der Dunkelheit werden die Wasserfälle täglich angestrahlt. Besonders im Winter bieten sie eine beeindruckende Kulisse beim „Triberger Weihnachtszauber“.
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Berühmte Gäste der Triberger Wasserfälle
Berühmt oder zumindest sehr bekannt waren einige Personen, die Triberg und seine Wasserfälle besuchten. Am 30. September 1877 war es die deutsche Kaiserfamilie mit Kaiser Wilhelm I., der Kaiserin Augusta, dem Kronprinzen Friedrich sowie dem Großherzog von Baden mit seiner Gemahlin. Rund 40 Jahre später, 1919, kam der Satiriker und Publizist Kurt Tucholsky nach Triberg und im August 1922 besichtigte der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway die Wasserfälle.
Dem Fürsten Otto von Bismarck wurde 1898 für seine Verdienste um das deutsche Kaiserreich eine Gedenktafel am Kaskadenweg, nahe der Bergseebrücke erstellt.
Tiere an den Triberger Wasserfällen
Stars sind die kleinen kuscheligen Eichhörnchen. Die Besucher der Triberger Wasserfälle bieten ihnen regelmäßig Futter an, so haben die kleinen Tierchen ihre Scheu verloren und können hautnah erlebt werden. Sie können bis zu 25 cm groß und über 10 Jahre alt werden.
An ruhigen Tagen kann man sogar den Tannenhäher beobachten. Der Tannenhäher ist aus dem Schwarzwald nicht wegzudenken: die meisten Vögel dieser Art brüten hier. Er liebt die Fichten und Tannen der Bergwälder, die ihm neben dem Haselnussstrauch ihre Samen als bevorzugte Nahrung liefern. Im Sturzflug kommt er von dem Baumwipfeln oder hüpft mit beiden Beiden am Boden. Ganz kecke Tannenhäher stibitzen auch gern das Eichhörnchenfutter, welches die Besucher bereitlegen.
Foto: VoyageMedia / K. Rinnau
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