Badenweiler Brezeln
Schwarzwälder Gebäck: Badenweiler Brezeln
Ganz im Gegensatz zu den Laugenbrezeln, seit Jahren spezielle, wenn auch kulinarisch durchaus beachtenswerte Frühstücksnahrung jener Büroangestellten, die nur fünfzehn Minuten Pause haben – oder zum „Veschperviertele“ gegen Abend – ganz im Gegensatz dazu also bieten die Badenweilerer sich süß an.
Es heißt, dass Kurgäste in dem alten Römerbad ein Schwarzwald zwar kalorienbewusst kuren, dass sie jedoch um die heimischen Brezeln einfach nicht herumkämen, denn diese seien „einmal was anderes“. Übrigens werden gar nicht weit von Badenweiler, nämlich in Kandern, wiederum andere Brezeln gebacken, sie sind eine Markgräfler Spezialität, und ohne sie will der beste Markgräfler Gutedel nie so recht munden!
Zutaten für Badenweiler Brezeln
750 g Mehl, 250 g Zucker, 250 g Butter oder Margarine, 100 g ungeschälte, gemahlene Mandeln, 1 Prise Zimtpulver, 3 Eier mit 6 Esslöffel Kirschwasser vermengt, 2 Eigelb zum Bestreichen, 100 g grober Zucker (Hagelzucker)
Zubereitung Badenweiler Brezeln
Auf dem Backbrett das Mehl zum Brunnen formen, die Zutaten hinein geben, alles gut zu einem Teig verkneten und 30 Minuten stehen lassen. Den Teig zu einer dicken Rolle drehen, kleinfingerdicke Scheiben abschneiden, diese 15 cm lang aufrollen und zur Brezel gestalten. Die Brezeln mit Eigelb bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und bei 220 °C etwa 10 Minuten backen.
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