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Bergbau und Bergwerke im Schwarzwald

Bergbau und Bergwerke im Schwarzwald sind eng verbunden mit der geologischen Entstehung des Schwarzwalds. Die im Schwarzwald gefundenen Erz- und Mineraliengänge entstanden, als die magmatische Gesteinsmasse erstarrte. In zahlreichen Minen der Bergwerke wurden Bodenschätze wie Eisenerze, Blei-, Silber-, Zinkerze, Fluss- und Schwerspat abgebaut.

Die Anfänge des Bergbaus gehen auf die Römer zurück, wahrscheinlich finden sich die ältesten Schächte aus jener Zeit bei Badenweiler. Die ersten urkundlich erwähnten Silberminen im Schwarzwald werden auf das Jahr 1028 datiert. Diese Bergwerke lagen im Ausgang des Münstertals nahe beieinander. Die wichtigsten Bergwerke im Silberbergbau lagen um den Schauinsland, Todtnau, im Münstertal, oberen Wiesental und im Hotzenwald. Seine Blütezeit erlebte der Silberbergbau im 13. und 14. Jahrhundert, ging jedoch im Dreißigjährigen Krieg zugrunde. Im 18. Jahrhundert wurde der Abbau der wichtigen Bodenschätze im Schwarzwald mit vielen Kosten wieder aufgenommen.

Die ersten Flußspatgruben im Münstertal und in Wieden nahmen in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Betrieb auf, liegen heute allerdings still. Die Grube Clara bei Oberwolfach fördert seit über 150 Jahren bis heute Fluß- und Schwerspat.

In Menzenschwand im Schwarzwald wurde sogar Uranerz gewonnen. Aus 100 000 abgebauten Tonnen Uranerz wurden ca. 720 Tonnen Uran gewonnen. Ein Abbau im großen Stil konnte durch Proteste aus der Bevölkerung glücklicherweise verhindert werden. Im Sommer 1991 wurde die Erzgrube still gelegt.

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