Skispringen und Nordische Kombination im Schwarzwald
Wer im Schwarzwald Skispringen sehen oder eine Schanzenanlage aus der Nähe erleben möchte, findet drei unterschiedliche Anlaufpunkte: die Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt, das Adler-Skistadion in Hinterzarten und die Langenwaldschanze mit dem Langlaufstadion im Wittenbach in Schonach. Entscheidend für die Planung ist, ob Sie einen großen Wettkampf besuchen, eine Führung buchen oder Sprung- und Langlaufwettbewerbe an mehreren Orten verfolgen möchten.
Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt
Die Hochfirstschanze ist eine große Naturschanze in Titisee-Neustadt. Hier steht der Besuch eines internationalen Skisprung-Wettkampfs im Mittelpunkt: Die Stadt kündigt den FIS Skisprung-Weltcup vom 11. bis 13. Dezember 2026 an der Hochfirstschanze an. Für diesen Termin sollten Sie Eintritt und Veranstaltungsinformationen direkt beim Veranstalter prüfen. Die Anlage ist damit vor allem für Gäste interessant, die Weltcupspringen an einer einzelnen großen Schanze erleben möchten. Planen Sie die Anreise zur Hochfirstschanze passend zum gewünschten Wettkampftag.
Führung im Adler-Skistadion Hinterzarten
In Hinterzarten steht das Stadionerlebnis mit Einblicken in den Skisprungbetrieb im Vordergrund. Der Ski-Club Hinterzarten bietet Führungen durch das Adler-Skistadion an. Dazu gehört die Fahrt mit der Toto-Lotto-Bahn zur Rothausschanze; unterwegs erfahren Besucher mehr über Training, Wettkampf und Stadionbetrieb. Der Treffpunkt liegt an der Adlerschanze 2 in Hinterzarten. Vom Bahnhof ist der Treffpunkt laut Ski-Club in etwa fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Öffentliche Termine und Preise veröffentlicht der Betreiber auf seiner Führungsseite; Gruppen ab zehn Personen können individuelle Termine anfragen. Das passt besonders, wenn Sie die Anlage unabhängig von einem Weltcup aus nächster Nähe kennenlernen möchten.
Langenwaldschanze und Wittenbach in Schonach
Der Schonacher Schwarzwaldpokal verbindet Skispringen an der Langenwaldschanze mit Langlauf im Wittenbach. Die beiden Wettkampforte sind unterschiedliche Stadien: An der Langenwaldschanze verfolgen Zuschauer die Sprünge; im Langlaufstadion Wittenbach sehen sie die Läufe der Nordischen Kombination. Der Veranstalter beschreibt das Wittenbachtal als Hochtal südlich der Schanze. Ein gut begehbarer Fußweg führt oberhalb des Schanzenturms zum Langlaufstadion. Für den Weg von der Ortsmitte zur Schanze sowie vom Schanzenturm zum Langlaufstadion sind jeweils ungefähr 15 Minuten Gehzeit angegeben. So lässt sich der Wechsel zwischen den Disziplinen zu Fuß einplanen. Die Gemeinde Schonach beschreibt außerdem ein Virtual-Reality-Angebot an der Langenwaldschanze mit virtuellem Skispringen, Gleitschirmflug und interaktiver Schanzenführung. Freitags ist es laut Gemeinde von 15 bis 17 Uhr mit Voranmeldung möglich; Gruppen ab zehn Personen können andere Termine anfragen.
Für den nächsten angekündigten Schwarzwaldpokal der Frauen und Männer nennt der Veranstalter den 22. bis 24. Januar 2027. Das Programm umfasst damit zwei Sportstätten und Nordische Kombination statt eines einzelnen Skisprung-Weltcups. Aktuelle Eintrittskarten und die dazugehörigen Besuchsinformationen finden Sie auf der offiziellen Ticketseite des Schwarzwaldpokals. Die Angaben zu Terminen, Preisen und Anreiseleistungen gelten jeweils für die dort bezeichnete Veranstaltung.
Welche Schanze passt zu Ihrem Besuch?
Für Weltcup-Skispringen an einer großen Naturschanze ist die Hochfirstschanze der passende Ort. Wer Stadionbereiche und den Ablauf des Skispringens in einer Führung kennenlernen möchte, orientiert sich am Angebot des Ski-Clubs in Hinterzarten. In Schonach erleben Sie beim Schwarzwaldpokal zwei Disziplinen an getrennten, zu Fuß verbundenen Sportstätten; außerhalb des Wettkampfwochenendes ergänzt das VR-Angebot die Langenwaldschanze um einen interaktiven Besuch. Planen Sie Wettkämpfe und Führungen anhand der aktuellen Betreibertermine. Für weitere Aktivitäten lässt sich der Besuch mit einem Winterurlaub im Schwarzwald verbinden.