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Aichhalden: Wandern, Kultur und Hotels

Unterkünfte in Aichhalden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aichhalden lässt sich für die Reiseplanung über eine konkrete Rundtour und über kulturgeschichtliche Orte erschließen. Die ParadiesTour Aichhalder Grenztour gibt mit Schwierigkeitsgrad, Strecke und Dauer einen klaren zeitlichen Rahmen; Lourdesgrotte und Brandsteig führen zu örtlicher religiöser Geschichte und römischen Zeugnissen. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker auf die Tour, auf einzelne historische Themen oder auf beides ausrichten möchten.

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ParadiesTour Aichhalder Grenztour

Die ParadiesTour Aichhalder Grenztour ist eine mittelschwere Rundtour über 12,9 Kilometer. Die angegebene Dauer beträgt vier Stunden und vier Minuten; los geht es am Rathaus in Aichhalden. Mit Strecke, Zeit und Einstufung haben Sie konkrete Größen, um die Tour in Ihre Tagesplanung einzuordnen. Prüfen Sie die örtlichen Routenbedingungen vor dem Aufbruch.

Die Tour führt an der Mariengrotte vorbei, die als lohnender Halt zum Innehalten und Atemschöpfen empfohlen wird. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Zeitplanung neben der angegebenen Dauer auch den Aufenthalt an diesem Halt.

Religiöse Geschichte und römische Zeugnisse

Im Aichhalder Loch befindet sich die Lourdesgrotte, ein Element der örtlichen religiösen Kulturgeschichte. Errichtet wurde sie 1897 von der damaligen „Herz-Jesu-Bruderschaft“.

Am Brandsteig sind zwei dort gefundene Säulen, der Abguss eines Votivsteins und eine freie Nachbildung eines Weihreliefs aufgestellt. Der Votivstein wurde zwischen 89 und 96 n. Chr. von Quintus Antonius Silo der Schwarzwaldgöttin Abnoba gestiftet. Das 1983 gefundene Weihrelief zeigt Merkur. Bei den Darstellungen ist der Unterschied wichtig: Am Brandsteig steht ein Abguss des Votivsteins, während das Weihrelief als freie Nachbildung vertreten ist. Ab Rötenberg ist der Brandsteig über die Brandsteigstraße ausgeschildert; orientieren Sie sich vor Ort an den Wegweisern.

Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Rottweil

Wenn Sie bei Ihrer Reiseplanung auch das übergeordnete Reiseziel Rottweil berücksichtigen, finden Sie dort weitere kulturgeschichtliche Themen. Das Salinenmuseum Unteres Bohrhaus zeigt die Siedesalzgewinnung in Originalgebäuden mit originalen Geräten, einem Wasserrad und zwei Solepumpen. Es erläutert außerdem Geschichte und Bedeutung der ehemaligen Königlichen Saline Wilhelmshall, die als ältester Industriebetrieb Rottweils gilt.

Im Dominikanermuseum führt die Abteilung „Römisches Rottweil – Arae Flaviae“ durch einen Tag im römischen Rottweil am 4. August 186 n. Chr.: vom Forum am Morgen über öffentliche und private Termine bis zum Festmahl am Abend. Rekonstruktionen und interaktive Bereiche ergänzen die Ausstellung. Große und kleine Besucher können dort eine römische Wolltunika, ein Kettenhemd, Helm oder Schild eines römischen Soldaten sowie den Sattel eines römischen Reiters ausprobieren. Wenn Sie diese Mitmachangebote einplanen, prüfen Sie ihre aktuelle Verfügbarkeit.

Entlang des Römerpfades in der Rottweiler Altstadt informieren Stelen über wichtige Punkte der ehemaligen römischen Stadt. Eine andere Art von Besuchserlebnis bietet der Rottweiler Narrensprung: Er beginnt am Fasnetmontag beim Glockenschlag um 8 Uhr hinter dem Schwarzen Tor; das Kalenderdatum variiert von Jahr zu Jahr.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Testturm in Rottweil führt die Verbindung vom Bahnhof werktags mit dem Bus 5011 und samstags sowie sonntags mit einem Rufbus. Prüfen Sie die Fahrplandetails vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Dornhan, Vöhringen, Schiltach, Wellendingen, Deißlingen, Lauterbach, Schramberg, Oberndorf Am Neckar

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rottweil.

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