Dachsberg (Südschwarzwald)
Unterkünfte in Dachsberg
Dachsberg (Südschwarzwald) bietet für die Reiseplanung unterschiedliche Themen: Wege durch die Landschaft, die Geschichte des Bergbaus und die frühere Zeidlerei. Im Winter kommt ein saisonales Angebot auf gespurten Wanderwegen hinzu. Das Mineralienmuseum „Gottesehre“ gibt dem Bergbauthema einen konkreten Schwerpunkt in Urberg.
Das Spielbergwerk Friedrich-August-Grube erinnert bei Wittenschwand an den historischen Bergbau.
Foto: PantaRhei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Albsteig Schwarzwald ist seit 2017 ein Premiumwanderweg. Er führt von der Mündung der Alb bei Albbruck zu ihren Quellen am Feldberg, steigt dabei auf den Dachsberg und bietet von dort Aussichten. Verlauf und Aussicht prägen den Charakter dieses Weges.
Der Bergbauwanderweg ist etwa sieben Kilometer lang und verbindet frühere Bergbaustätten. Sie können ihn am Mineralienmuseum in Urberg oder am Rathaus in Wittenschwand beginnen. Die ungefähre Länge und die zwei benannten Startpunkte bieten konkrete Orientierung für die Planung. Im Mittelpunkt stehen hier die Spuren des früheren Bergbaus; beim Albsteig sind es der Verlauf zwischen Albbruck und Feldberg sowie die Aussichten vom Dachsberg. So setzen die beiden Wege unterschiedliche Akzente, ohne dass ihre Angaben dieselbe Art von Orientierung bieten.
Bergbaugeschichte und Zeidlerei
Im Mineralienmuseum „Gottesehre“ in Dachsberg-Urberg informieren ein Film und weitere Medien über das aufgelassene Bergwerk. Mehrere Vitrinen zeigen Mineralien aus der Grube. Das ergänzt den Bergbauwanderweg um einen Blick auf das Bergwerk und seine Mineralien: Der Weg verbindet frühere Bergbaustätten, im Museum stehen die Geschichte des Bergwerks und die ausgestellten Fundstücke im Mittelpunkt.
Ein anderes historisches Thema erschließt der Zeidlerpfad in Dachsberg-Urberg nahe dem „Goldenhof“. Er zeigt, wie früher Honig gewonnen und Bienen gehalten wurden, und vermittelt Einblicke in die traditionelle Zeidlerei und ihre ökologische Bedeutung. Damit können Sie bei der Wahl eines Ausflugs einen weiteren Schwerpunkt neben dem Bergbau setzen: Hier geht es um historische Formen der Bienenhaltung und Honiggewinnung.
Wegenetz und saisonale Orientierung
In Dachsberg und Ibach gibt es ein ausgedehntes Wegenetz für Wanderungen, Nordic Walking, Radtouren und Wintertouren. Es steht Bürgern, Naherholungssuchenden und Touristen gleichermaßen zur Verfügung. Die Vielfalt der Aktivitäten eröffnet verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft zu erleben; die konkreten Wege lassen sich nach der jeweiligen Tourenart auswählen.
Nordic-Walking-Strecken sind in Dachsberg und Ibach ausgewiesen und mit runden gelben Schildern markiert. Für Winterwanderungen können die Hochebenen und Wälder auf gespurten Wegen erkundet werden. Dieses Angebot ist saisonal und abhängig von den Schneeverhältnissen. Berücksichtigen Sie das bei der Planung Ihrer Wintertour, statt die Winterwege als ganzjähriges Angebot einzuordnen.
Dachsberg und Ibach sind Mitglieder im Biosphärengebiet Schwarzwald, das 2016 ins Leben gerufen wurde. Diese Einordnung ergänzt die örtlichen Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und für Wintertouren um einen regionalen Naturraum.
Besuch des Mineralienmuseums planen
Ein Zeitplan für das Mineralienmuseum nennt Ostern bis November sowie die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg als Zeiträume; aufgeführt sind sonntags und donnerstags jeweils 14 bis 16 Uhr. Prüfen Sie vor der Anreise, ob das Museum zu Ihrem Besuchszeitpunkt zugänglich ist. So können Sie den Museumsbesuch gezielt in die Tagesplanung aufnehmen.
Weitere Reiseziele entdecken: Urberg, Wittenschwand, Vogelbach, Ibach, Wutöschingen, Dogern, Wutach, Lottstetten.
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