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Kleines Wiesental – Natur und Geschichte

Unterkünfte in Kleines Wiesental

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Kleinen Wiesental reichen die Themen für die Reiseplanung von der besonderen Landschaft am Nonnenmattweiher bis zu historischen Orten und Wanderzielen. So können Sie Schwerpunkte setzen: etwa auf die Entstehungsgeschichte eines Gewässers, auf Pflanzen und alte Bäume oder auf kulturgeschichtliche Einblicke in Tegernau. Die folgenden Orte und Beschreibungen geben dafür konkrete Anhaltspunkte.

Blick aus Hinterheubronn im Kleinen Wiesental auf den Belchen File:Kleines Wiesental - Hinterheubronn - Blick auf den Belchen.jpg Foto: PantaRhei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Naturgeschichte

Der Nonnenmattweiher liegt auf 913 Metern und zählt zu den höchstgelegenen Stillgewässern im Schwarzwald. Seine Geschichte prägt bis heute das Bild des Gewässers: Anfang des 18. Jahrhunderts wurde er künstlich aufgestaut. Dabei löste sich ein Teil des vermoorten Karbodens und bildete eine schwimmende Torfinsel. Wer sich nicht nur für den Weiher, sondern auch für die Entstehung seiner Landschaft interessiert, findet hier beides eng miteinander verbunden.

Auf der Torfinsel wachsen mehrere Torfmoosarten sowie Scheidiges Wollgras (Eriophorum vaginatum), Moosbeere (Vacinium oxycoccos) und Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia). Die Pflanzenvorkommen können sich saisonal verändern. Als weiterer markanter Naturpunkt steht die sehr alte, sehr breit gewachsene Weidbuche in Neuenweg. Weiher und Baum setzen unterschiedliche Akzente: hier die Geschichte eines Moorgewässers, dort die ungewöhnliche Gestalt eines alten Baums.

Ein Fußweg führt rund um das Moor des Nonnenmattweihers; im hinteren Teil ist Badebetrieb zugelassen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die örtlichen Hinweise. So lässt sich der Spaziergang am Moor mit dem Blick auf die Landschaftsgeschichte verbinden, während das Baden als eigene Möglichkeit für den Aufenthalt genannt ist.

Wandern und Ausflugsplanung

Der Schwarzwaldverein Kleines Wiesental unterhält im Kleinen Wiesental 240 Kilometer Gelbe Route. Die Gipfeltour zum Köhlgarten beginnt am Wanderheim Stockmatt auf 890 Metern und führt gemächlich ansteigend durch alte Waldbestände. Die Tour wird auf Anfrage angeboten; klären Sie die Verfügbarkeit mit dem Guide. Startpunkt, Höhenangabe und Verlauf geben Ihnen eine Grundlage, um diese Tour in Ihre Planung einzubeziehen.

Die Angaben zu den Routen setzen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Auswahl: Ein umfangreiches Netz steht neben einer konkret benannten Gipfeltour mit Startpunkt und beschriebenem Verlauf. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Wandern einplanen, können Sie sich zunächst an dieser Unterscheidung orientieren und anschließend entscheiden, ob eine einzelne Tour oder das größere Routennetz besser zu Ihrem Reiseplan passt.

Historische Einblicke in Tegernau

Auch die Ortsgeschichte bietet konkrete Anknüpfungspunkte. Eine Beschreibung aus dem Jahr 1935 charakterisiert die Kirche Tegernau als kleines „Wälderkirchlein“ mit einem kleinen Glockentürmchen.

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Die Museumswirtschaft Zur Krone in Tegernau umfasst eine historische Gaststube mit Nebenzimmer, eine alte „Chuchi“ mit gewölbtem Bergkeller, einen historischen Festsaal, Schlafkammern im Speicher und ein „Schisshüsli“ von 1901. Die verschiedenen Räume und Gebäudeteile machen die historische Ausstattung zum eigenen Thema. Zusammen mit der Beschreibung der Kirche entsteht so ein anderer Schwerpunkt als bei den Naturzielen: Im Mittelpunkt stehen überlieferte Orts- und Alltagsgeschichte statt Moor, Gewässer und Baumgestalt.

Für die Wahl Ihrer Interessen können Sie diese Themen getrennt betrachten oder verbinden: Naturgeschichte am Nonnenmattweiher, eine alte Weidbuche, eine Tour zum Köhlgarten und historische Räume in Tegernau. Damit bietet das Kleine Wiesental verschiedene inhaltliche Anker für die Reiseplanung, ohne dass eine einzelne Aktivität den Aufenthalt bestimmen muss.

Lörrach im übergeordneten Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Lörrach liegen weitere, eigenständige Anknüpfungspunkte. Lörrach befindet sich im Südwesten Baden-Württembergs im Markgräflerland, direkt an der Schweizer Grenze und in unmittelbarer Nähe der Nachbarstadt Basel. Das Dreiländermuseum Lörrach verfügt über eine Dauerausstellung auf rund 1.000 Quadratmetern. Der Lörracher Skulpturenweg führt durch die Stadt und zeigt 23 Skulpturen, Brunnen und Denkmäler von namhaften Bildhauern.

Auch der Burghof Lörrach setzt einen kulturellen Schwerpunkt: Sein Programm umfasst Gesang und Musik, Tanz, Kabarett, Literatur und Kindertheater. Die Burghof Lörrach GmbH veranstaltet jährlich das internationale STIMMEN-Festival. Für einen landschaftlichen und genussbezogenen Blick führt der Tüllinger Weinweg von Lörrach-Tüllingen zum Riehener Weinweg und zum Weiler Weinweg. Die miteinander verbundenen Weinwege am Tüllinger Berg verlaufen durch rund 90 Hektar Rebflächen; zu den Lagen zählen „Riehener Schlipfer“, „Tüllinger Sonnenbrunnen“, „Weiler Schlipf“, „Haltinger Stiege“ und „Ötlinger Sonnhole“. Der Weinweg bietet Ausblicke ins Wiesental und ins Rheintal und vermittelt Einblicke in die Arbeit der Winzer im Jahresverlauf.

Weitere Reiseziele entdecken: Neuenweg, Wies, Wieslet, Elbenschwand, Raich, Sallneck, Bürchau, Schallbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lörrach.

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