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Pfaffenweiler: Steinbruchgeschichte, Dorfmuseum und Wege

Unterkünfte in Pfaffenweiler

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pfaffenweiler verbindet eine lange Steinbruchgeschichte mit einem Dorfmuseum, einem Lehrpfad und Weinlagen in der Umgebung. Kalksandsteinbänke wurden hier über Jahrhunderte für Bauzwecke und Steinmetzarbeiten abgebaut. Wer den Ort als Reiseziel erwägt, kann unterschiedliche Themen miteinander verbinden: Spuren der Steinhauerei, Einblicke in die Dorfgeschichte, Wege in mehreren Längen und Ausblicke über die Landschaft.

Blick auf Pfaffenweiler im Breisgau Blick auf Pfaffenweiler (Breisgau). Foto: Michael Schmalenstroer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Steinbruchgeschichte im Gelände

Der Freilichtbereich „Historische Steinbrüche Pfaffenweiler“ macht die Steinhauerei anhand von drei rekonstruierten Steinhauerhütten und einer Gleisanlage mit Lore anschaulich. Seit 1985 sind diese Elemente auf einem Rundweg durch das Steinbruchareal zu sehen. Bei Pfaffenweiler wurden Kalksandsteinbänke über Jahrhunderte für Bauzwecke und Steinmetzarbeiten abgebaut. Hütten, Gleis und Lore geben der Steinhauerei einen sichtbaren Bezug im Gelände. Der Rundweg führt durch das Areal, in dem der Stein gewonnen wurde, und macht die Verbindung zwischen Rohstoff, Steinbruch und Steinmetzarbeiten anschaulich.

Das Dorfmuseum und seine Themen

Die Ausstellung des Dorfmuseums dokumentiert die Geschichte der Steinhauerei in den Pfaffenweiler Steinbrüchen. Zum Dorfmuseum gehören außerdem ein historisches Rebgrundstück, ein Kräutergarten und eine Schusterwerkstatt im ehemaligen Milchhäuschen. Damit kommen neben der Steinbruchgeschichte weitere dörfliche Themen hinzu: das Rebgrundstück, Pflanzen im Kräutergarten und das Schusterhandwerk. So ergänzen unterschiedliche Einblicke die Ortsgeschichte, ohne dass sich das Dorfmuseum auf die Steinhauerei beschränkt.

Routen und Ausblicke

Der Dorflehrpfad Pfaffenweiler ist in vier Routen mit Längen zwischen 1,4 und 5,8 Kilometern unterteilt; er beginnt am Rathaus Pfaffenweiler. Die Streckenlänge bietet eine Orientierung, wenn Sie eine Route auswählen. Die Route, die in Pfaffenweiler beginnt, führt einmal um den Hohnfirst. Auf ihr gibt es Aus- und Fernblicke zum Schwarzwald, zum Schönberg, zum Batzenberg und ins Rheintal. Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: vier Routenlängen beim Dorflehrpfad oder eine Runde mit Blicken auf mehrere Landschaften beim Hohnfirst. Bei der Planung können Sie sich also an der gewünschten Streckenlänge oder an den beschriebenen Blickrichtungen orientieren.

Steinhauerfest und Führungen

Ein wiederkehrender Termin für das Thema Steinhauerei ist das Steinhauerfest „Schteibickfescht“. Es findet jährlich im Juni auf dem Gelände des Freilichtmuseums statt. Dort werden altes Handwerk vorgeführt sowie die Geschichte und Geologie der Steinbrüche erläutert. Führungen durch das Freilichtmuseum sind nach telefonischer Absprache möglich. Wenn Sie das Fest oder eine Führung einplanen, empfiehlt es sich, den jeweiligen Termin vorab abzustimmen.

Weinlagen im näheren Umfeld

Pfaffenweiler liegt zwischen den Weinlagen Batzenberg und Oberdürrenberg, in denen Markgräfler Weinsorten gedeihen. Das ergänzt die Steinbruchgeschichte um einen weiteren Bezugspunkt für die Orientierung: die Weinlandschaft im näheren Umfeld. So lässt sich der Ort sowohl über die historische Steinhauerei als auch über seine Lage zwischen den beiden Weinlagen einordnen.

Unterwegs im übergeordneten Reiseziel

Für das übergeordnete Reiseziel Breisgau-Hochschwarzwald gilt: Viele Orte im Landkreis sind mit der Bahn erreichbar. Mit der kostenlosen KONUS-Gästekarte können Nahverkehrszüge und -busse im gesamten Schwarzwald kostenlos genutzt werden. Wenn Sie Ihre Reise über Pfaffenweiler hinaus planen, bietet diese regionale Information einen zusätzlichen Anhaltspunkt für die Orientierung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere Reiseziele entdecken: Feldberg, Staufen Im Breisgau, Ballrechten-Dottingen, Bad Krozingen, Au, Badenweiler, Bötzingen, Eschbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breisgau-Hochschwarzwald.

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