Rastatt – Barockgeschichte und Wege zwischen Stadt und Natur
Unterkünfte in Rastatt
Rastatt verbindet barocke Bauwerke und Museumsbesuche mit Wegen durch Parks und Auen. Für Ihre Planung lohnt es sich, die unterschiedlichen Möglichkeiten im Blick zu behalten: Ein Tag kann sich auf die Innenstadt und ihre Geschichte konzentrieren, ein anderer auf Spaziergänge oder eine längere Radtour. So lässt sich die Suche nach einer Unterkunft an den Erlebnissen ausrichten, die Ihnen für Ihren Aufenthalt wichtig sind.
Die Schlosskirche im Rastatter Schloss veranschaulicht die barocke Prägung der Stadt.
Foto: Peter Behringer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Barocke Bauwerke und der Park von Schloss Favorite
Schloss Rastatt, das Schloss des „Türkenlouis“, ist die früheste Barockresidenz am Oberrhein. Auch die Rastatter Schlosskirche und Schloss Favorite gehören zu den bedeutenden baulichen Zeugnissen der Markgräfin Sibylla Augusta (1675–1733). Die katholische Stadtkirche St. Alexander, 1764 eingeweiht, ist eine stadtbildprägende Barockkirche.
Der zwölf Hektar große Park von Schloss Favorite liegt im Rastatter Ortsteil Niederbühl-Förch. Als Landschaftsgarten mit exotischen Pflanzen bietet er Raum zum Spazieren, Joggen, Picknicken, Entspannen und Fotografieren. Bei einer Führung durch Schloss Favorite und seine Parkanlage sehen Sie unter anderem prachtvolle Prunkräume, das älteste deutsche Spiegelkabinett und die weltweit größte Sammlung Meißener Porzellans aus der Frühzeit der Porzellanherstellung.
Museen und Stadtgeschichte
Das Stadtmuseum befindet sich im sogenannten Vogelsche Haus. Domenico Egidio Rossi entwarf das um 1705 erbaute Kavaliershaus. Im Museum gehören die Geschichte Rastatts und wechselnde Einblicke in Stadt- und Kulturgeschichte zu den Themen, die einen Besuch prägen: Die Dauerausstellung widmet sich der 300-jährigen Geschichte Rastatts; Sonderausstellungen zu stadt- und kulturgeschichtlichen Themen wechseln jährlich. Ein besonderes Exponat ist ein Mammutstoßzahn, der in einem Baggersee gefunden wurde.
Wer die Innenstadt zu Fuß erkunden möchte, kann der Historischen Route folgen. Entlang des Weges lassen sich sechs der acht Museen und 23 wichtige Sehenswürdigkeiten in wenigen Minuten barrierefrei zu Fuß erreichen. Für einen anderen historischen Schwerpunkt führt der Revolutionspfad als etwa zwei Kilometer lange Rundtour zu markanten Bauwerken und Schauplätzen der Badischen Revolution. Bodenpfeile in badischen Farben und Informationstafeln kennzeichnen den Weg.
Spaziergänge, Auen und Radtouren
Die Spazierroute „Murgrunde“ beginnt in der Rastatter Stadtmitte. Ihre Länge lässt sich über mehrere Brücken individuell bestimmen. Für Wanderungen bieten sich außerdem die unter Naturschutz stehenden Rastatter Rheinauen an. Der Lachserlebnispfad vermittelt die Vielfalt des Lebens über und unter Wasser und thematisiert die Rückkehr der Lachse seit 2011.
Auch für längere Radtouren gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die 67 Kilometer lange „Tour de Murg“ führt von Freudenstadt nach Rastatt. Auf der großen Auen-Radtour durchqueren die Teilnehmenden die Rastatter Auen und wechseln mit der Fähre Saletio ins Elsass. Wenn Ihre Planung diese Fährüberfahrt einschließt, prüfen Sie vorab den Fahrplan. So können Sie Ihre Tagesgestaltung an der gewählten Route ausrichten, ohne die Ausflüge durch die Innenstadt mit einer längeren Radtour gleichzusetzen.
Für die Wahl eines Hotels können Sie zunächst überlegen, ob Sie mehr Zeit für Barockgeschichte und Museen, für Spaziergänge oder für Radtouren einplanen möchten. Rastatt bietet dafür verschiedene Themen, die sich innerhalb eines Aufenthalts unterschiedlich gewichten lassen.
Weitere Orte zum Vergleichen
Wenn Sie weitere Orte in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten: Moos, Bühlertal, Lautenbach, Iffezheim, Sinzheim, Steinmauern, Lichtenau.
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