Rheinfelden (Baden): Rhein, Höhle und Geschichte
Unterkünfte in Rheinfelden
Rheinfelden (Baden) zeigt verschiedene Seiten am und über dem Rhein: Grenzgeschichte an der Brücke, ein Haus direkt am Ufer, eine Bachhöhle im Muschelkalk und Aussichtspunkte oberhalb des Hochrheintals. Die Stadt gehört zum Naturpark Südschwarzwald. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Ortsgeschichte, ein unterirdisches Naturerlebnis oder Wege mit Weitblick.
Der Sennhof im Ortsteil Warmbach zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden im Gebiet der heutigen Stadt Rheinfelden (Baden).
Foto: Latschari via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Rhein und Grenze entdecken
Auf der Rheinfelder Rheinbrücke ist am Grenzstrich ein geteilter Grenzstein in die Brüstung eingemauert. Er trägt das badische und das aargauische Wappen und stammt aus dem Jahr 1810. Das Detail gibt dem Übergang über den Rhein einen konkreten historischen Bezug. Direkt am Fluss steht auch Haus Salmegg, eines der ältesten Häuser in Rheinfelden (Baden). Seine Galerie zeigt wechselnde Sonderausstellungen. So lassen sich an einem Besuch die Lage am Wasser, ein historisches Gebäude und aktuelle Ausstellungen als verschiedene kulturelle Akzente betrachten.
Tschamberhöhle und Wege am Rhein
Wer ein Naturerlebnis unter der Oberfläche sucht, findet es in der Tschamberhöhle im Ortsteil Karsau-Riedmatt. Die Bachhöhle im Muschelkalk liegt direkt am Rheinufer und führt durch breite und enge Gänge, Hallen und Schluchten. Mehr als 500 Meter der Höhle sind für Besucher erschlossen. Mit Helm und Taschenlampe erkunden Besucher unterirdische Wasserläufe und die wechselnden Formen des Höhlenraums. Das ist ein anderer Schwerpunkt als ein Spaziergang am Fluss: Hier verläuft der Blick nicht entlang des Ufers, sondern in die Gesteinswelt hinein.
Zur Tschamberhöhle führt von der Haltestelle „Beuggen“ ein ausgeschilderter Fußweg am Rhein entlang; die Gehzeit beträgt knapp 20 Minuten. Diese Orientierung hilft dabei, den Weg zur Höhle in die eigene Tagesplanung einzubeziehen. Für Spaziergänge mit einer spielerischen Aufgabe bietet sich die Rheinfelder Rheinufer-Rallye an: Entdeckungsaufgaben und Rätsel ergänzen den Spaziergang, die Karte ist in der Tourist-Information oder als Download erhältlich.
Aussicht, Ortsteile und besondere Termine
Der Eigenturm liegt auf 523 m ü. NN über dem Hochrheintal und eröffnet eine weite Aussicht über Rheinfelden und in die Schweiz hinein. Er steht direkt am Westweg und ist Ziel vieler örtlicher Rundwanderungen. Wer Wege und Aussichtspunkte in die Reise einbeziehen möchte, kann diesen Standort mit der Höhle als zwei deutlich unterschiedliche Erlebnisse vergleichen: unterirdische Wasserläufe auf der einen, ein weiter Blick über das Tal auf der anderen Seite.
Auch Eichsel setzt eigene Akzente. Die St. Gallus-Kirche im Ortsteil ist mit ihrem charakteristischen Turm auf dem Dinkelberg weithin sichtbar. Am dritten Sonntag im Juli findet dort der Eichsler Umgang zu Ehren der drei Jungfrauen Wibrandis, Kunigundis und Mechtundis statt. Nach einem Gottesdienst werden die Reliquienschreine in einer Prozession durch das Dorf getragen; anschließend beginnt das Dorffest. Wenn Sie diesen wiederkehrenden Termin einplanen, prüfen Sie vor der Reise das Programm für das betreffende Jahr.
Anreise und Wahl der Unterkunft
Rheinfelden (Baden) verfügt über drei Bahnhöfe an der Hochrheinbahn zwischen Basel und Singen. Das bietet eine klare Orientierung für die Anreise mit der Bahn; für den Besuch einzelner Ziele können Sie die jeweiligen Ortsangaben in Ihre Planung aufnehmen. Die unterschiedlichen Angebote – Rheinbrücke und Haus Salmegg, Tschamberhöhle, Eigenturm oder Eichsel – helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen. Bei der Suche nach einem Hotel in Rheinfelden (Baden) können Sie von dort aus überlegen, welche dieser Interessen Ihre Tage prägen sollen.
Weitere Orte entdecken
Weitere Ortsseiten: Adelhausen, Kandern, Fröhnd, Schallbach, Eimeldingen, Schopfheim, Rümmingen.
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