Auggen: Weinwege, Dorfgeschichte und Rundwanderungen
Unterkünfte in Auggen
Auggen lässt sich über seine Weinbaugeschichte, geführte Genussangebote und Wanderwege mit unterschiedlichen Startpunkten entdecken. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie eher zu Fuß durch Weinbau und Wald möchten, sich für die Geschichte des Ortes interessieren oder Wein und Sekt vor Ort kennenlernen wollen.
Weinbau und Ortsgeschichte
Der Weinbau prägt mehrere der Auggener Erlebnisse. Auf dem Weinlehrpfad erklären rund 50 Tafeln die Geschichte, den Aufbau und die Pflege des Weinbaus sowie das Rebsortiment der Weinbaugemeinde. Auch die frühe Geschichte ist mit konkreten Orten verbunden: Rebenanbau in Hach und Zizingen ist bereits für das 8. Jahrhundert urkundlich belegt.
Zum kulturellen Ortsbild gehört die Auggener Kreuz-Kirche. Sie wurde von Frühjahr 1832 bis 1835 im Weinbrennerstil errichtet. In Hach befindet sich außerdem die Mineraliengalerie und Schmucksteinschleiferei Schmidlin. Dort können Sie eine Ausstellung mit Mineralien und fluoreszierenden Steinen nach vorheriger Anmeldung besichtigen; stimmen Sie den Besuch daher vorab ab. Das Auggener Winzerfest ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Dorflebens und ergänzt die Ortsgeschichte um einen wiederkehrenden Anlass.
Wanderwege mit verschiedenen Ausgangspunkten
Für die Tourenwahl bieten die angegebenen Längen und Startorte eine praktische Orientierung. Am Rathausplatz beginnen sowohl der 6,5 Kilometer lange Rundweg Nord als auch der 8,5 Kilometer lange Rundweg Süd. Der Nordweg führt durch den Weiler Hach. Auf dem Südweg geht es durch das Rebgebiet Schäf und den Steinackerwald; anschließend verläuft die Route zurück zum Ortsrand von Auggen.
Am Waldparkplatz Steinacker starten mehrere kürzere Runden. Der Waldlehrpfad, auch Steinackerrundweg 3 genannt, ist 3,5 Kilometer lang. Die Steinackerrundwege 1 und 2 sind mit 1,5 beziehungsweise 1,2 Kilometern deutlich kürzer. Weg 1 führt über den Mauchenerweg und den Pfeifenholzweg zur Keltischen Kultstätte. Weg 2 verläuft über den Pfeifenholzweg an Vogesenblick und Egelbrunnen vorbei. Die unterschiedlichen Längen und Streckenverläufe erleichtern den Vergleich, wenn Sie Ihre Wanderzeit planen möchten. Der Markgräfler Wiiweg führt ebenfalls direkt durch Auggen.
Wein und Sekt vor Ort erleben
Die Winzergenossenschaft, die Weingüter und die Sektkellerei in Auggen laden zu Wein- und Sektverkostungen mit Weinen aus den Lagen Schäf und Letten ein. Wenn Sie dafür einen Besuch einplanen, klären Sie die Einzelheiten am besten direkt mit dem jeweiligen Anbieter.
Eine weitere Möglichkeit, Weinbau und Erzählungen zu verbinden, ist die Noah-Tour durch Auggen. Weinwanderführer Albert Gamb begrüßt die Gäste am Winzerkeller Auggener Schäf eG mit einem Glas Sekt und führt sie auf einer abwechslungsreichen Route mit genussvollen Stationen. Die Tour verbindet Geschichten mit der Legende des ersten Winzers Noah. Für Termine und Buchung gibt es eine Anfrage beim Anbieter; prüfen Sie den aktuellen Zeitplan und die Verfügbarkeit vor Ihrer Planung.
Anreise und Planung des Aufenthalts
Auggen hat einen Zughaltepunkt mit Ticketautomat. Auch die Buslinie 264, die Ringlinie Süd, fährt den Ort an. Fahrpläne und Verbindungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Anreise beim Verkehrsunternehmen. Für die Planung vor Ort helfen die ausgewiesenen Ausgangspunkte der Wege: Rathausplatz und Waldparkplatz Steinacker erschließen unterschiedliche Touren, ohne dass Sie die Strecken erst anhand eines gemeinsamen Startpunkts vergleichen müssen.
Ob Sie einen kurzen Weg am Steinacker, eine längere Runde ab dem Rathausplatz oder einen Besuch rund um den Weinbau bevorzugen: Auggen bietet dafür verschiedene konkrete Anknüpfungspunkte. So lässt sich die Wahl einer Unterkunft mit der Frage verbinden, welche Erlebnisse Sie während Ihrer Reise in den Mittelpunkt stellen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Buchenbach, Pfaffenweiler, Munzingen, Sölden, Ihringen Am Kaiserstuhl, Hartheim Am Rhein, Merzhausen, Au.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breisgau-Hochschwarzwald.