Bärenthal: Erlebniswanderwege, Hecken und Geschichte
Unterkünfte in Bärenthal
Bärenthal erschließt sich vor allem über Wege in der Landschaft des Bäratals; dazu kommen einzelne historische und religiöse Orte. Für die Reiseplanung stehen unterschiedliche Maßstäbe nebeneinander: vier Erlebniswanderwege, ein 3 km langer Familienwanderweg und der Jakobsweg, der über weite Teile der Gemarkung führt. So können Sie Naturerlebnisse, eine konkrete Weglänge und einen weiter gefassten Routenverlauf getrennt in Ihre Überlegungen einbeziehen.
Trockenhang und Wacholderheide oberhalb der Ensisheimer Mühle bei Bärenthal.
Foto: Olga Ernst via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wandern in Bärenthal
Vier Erlebniswanderwege führen durch Fluren, Wälder und Täler. Unterwegs kommen Sie an Höhlen, Felsentoren und ehemaligen Burgen vorbei; außerdem eröffnen sich Ausblicke ins Bäratal. Die Wege verbinden damit verschiedene Landschaftsräume und markante Natur- und Geschichtsspuren. Wenn Sie Ihre Tour nach solchen Eindrücken ausrichten möchten, können Sie unterschiedliche Landschafts- und Geschichtsspuren berücksichtigen.
Eine andere Streckenoption ist der 3 km lange Familienwanderweg. Zu den Naturerlebnissen, die mit ihm verbunden sind, zählen eine Höhle, ein Märchenwald und eine Tuffsteinkaskade sowie ein Barfußpfad und eine Wassertretstelle im Wald. Die angegebene Länge macht ihn als eigene Wahl innerhalb des Wanderangebots gut einordbar; die vier Erlebniswanderwege stehen daneben mit ihren Wegen durch Fluren, Wälder und Täler.
Der Jakobsweg nach Beuron verläuft über weite Teile der Gemarkung Bärenthal. Sein Verlauf ist damit anders gefasst als die konkrete 3-km-Angabe des Familienwanderwegs. Für Ihre Planung können Sie diese Routenformen auseinanderhalten: eine benannte Weglänge, mehrere Erlebniswanderwege und ein Pilgerweg, der einen großen Teil des Gemeindegebiets durchquert.
Heckenlandschaft und Gnadenweiler
Auf Gnadenweiler, einem Ortsteil von Bärenthal, findet sich eine Heckenlandschaft. Der Ortsteil bringt damit einen eigenen Landschaftsakzent in die örtliche Orientierung ein. Ebenfalls in Gnadenweiler steht die moderne Kapelle Maria Mutter Europas. Sie ist ein Ziel für viele Gläubige und zahlreiche Ausflügler und ergänzt die Naturthemen um einen religiösen Anziehungspunkt.
Historische Orte im Bäratal
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes in Bärenthal wurde 1758 erbaut. In der historischen Schlößlemühle Ensisheim im Bäratal wird die Beimühle noch heute von einem restaurierten unterschlächtigen Wasserrad angetrieben. Kirche und Mühle setzen unterschiedliche Akzente: Die eine ist ein historischer Sakralbau im Ort, die andere verbindet den Mühlenstandort mit einer bis heute beschriebenen Antriebstechnik. Beide lassen sich als eigenständige Kulturthemen neben den Wanderwegen einordnen.
Tuttlingen als weiterer Landschaftsrahmen
Im übergeordneten Reiseziel Tuttlingen umfasst der Landkreis 734,4 Quadratkilometer. Zu seinem Landschaftsraum gehören die südwestlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb, Teile der Baar und das Tal der Jungen Donau. Im nördlichen Teil des Landkreises liegen Wacholderheiden und die Region der 10-Tausender mit zehn Bergen, die jeweils über 1.000 Meter hoch sind.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landkreises Tuttlingen zählen außerdem das Donaudurchbruchstal und der Vulkankrater Höwenegg. Auch im Donautal ragen weiße Kalkfelsen auf. Diese größere regionale Einordnung bietet einen weiteren Blick auf Tuttlingen, während die Wege, Heckenlandschaft und historischen Orte den Schwerpunkt für die Orientierung in Bärenthal bilden.
Weitere Reiseziele entdecken: Egesheim, Rietheim-Weilheim, Tuttlingen, Deilingen, Emmingen, Wehingen, Reichenbach Am Heuberg, Buchheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tuttlingen.