Simonswald – Simonswälder Tal
Das Simonswälder Tal, das von der Wildgutach durchflossen wird, ist ein besonders typisches Schwarzwaldtal.
5 km oberhalb von Waldkirch, bei Bleibach, zweigt das Simonswälder Tal südostwärts vom Elztal ab und zieht sich, 300 m ansteigend, zwischen den Bergmassivs des Kandel im Süden und der Brend im Norden etwa 17 km weit aufwärts. Der oberste tief eingeschnittene Teil nennt sich Wildgutachtal. Der Name des Tals leitet sich vermutlich von einem frühen Siedler ab.
Die Ortschaft Simonswald im Simonswälder Tal entstand erst 1974 durch den Zusammenschluss mehrerer früher selbständigen Gemeinden. Die Häuser und Bauernhöfe der einzelnen Ortsteile verteilen sich über das gesamte Simonswälder Tal. Die katholische Pfarrkirche St. Sebastian im Ortsteil Altsimonswald birgt im Seitenaltar drei spätgotische Skulpturen, von denen die heilige Katharina besonders schön ist.
Ein beliebtes Wanderziel im Simonswälder Tal sind die Zweribachwasserfälle westlich von Obersimonswald. Bei Trockenheit rinnt das Wasser zwar nur spärlich den Berg hinab, doch wirkt die Umgebung stets wildromantisch.
Durch das obere tief eingeschnittene Tal der Wildgutach gelangt man auf schmalem Sträßchen zur Hexenlochmühle. Diese 1825 erbaute Sägemühle mit zwei oberschlächtigen Wasserrädern gilt vielen Besuchern als Inbegriff der Schwarzwaldmühle („Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal…“). Sie ist seit 1839 im Besitz der Familie Trenkle, die hier auf traditionelle Weise Uhrengestelle produziert.
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