Bad Wildbad

Bad Wildbad Kurort und Heilbad im (Nord-) Schwarzwald

Seit Jahrhunderten gerühmt werden die heilenden Wässer und die wunderbar würzige Schwarzwald-Luft von Wildbad. Grafen, Herzöge und Könige erholten sich hier, später auch (ehemalige) Bundespräsidenten wie Richard von Weizäcker und Roman Herzog.

Bad Wildbad ist Bäderstadt mit Tradition

Bad Wildbad liegt im Nordschwarzwald, im tief eingeschnittenen Tal der jungen (Großen) Enz. Die Siedlungen klettern an den Hängen des 731 m hohen Sommerberges und des 714 m hohen Meisternrückens hinauf. Damit hat Bad Wildbad Anteil an zwei Klimazonen: zum einen am Schonklima des Enztals, zum anderen am milden Reizklima der umliegenden Schwarzwaldhöhen. Mit seinen 34 – 41°C warmen Mineralthermen ist Bad Wildbad nach Baden-Baden der meistbesuchte Kurort des Nordschwarzwaldes.

Geschichte von Bad Wildbad

Ursprünglich im Besitz des Grafen von Calw, später der Pfalzgrafen von Tübingen, ging der Ort 1345 an die Grafen von Württemberg. Bereits seit dem frühen 13. Jahrhundert werden die hiesigen Mineralquellen genutzt. Wildbad erhielt 1367 vom württembergischen Grafen Eberhard dem Greiner das Stadtrecht verliehen, weil der Graf bei einem Besuch des Bades von einem Wildbader Untertan vor dem Feind gerettet worden sein soll. Ludwig Uhland hat diese Begebenheit in „Der Überfall im Wildbad“ poetisch verarbeitet.

Seit dem Mittelalter sichern die Thermalquellen Wildbad seinen privilegierten Status als Kurort und Heilbad im Schwarzwald. Mehrfach wurde die Stadt von Feuersbrünsten heimgesucht und neu aufgebaut. Eine königlich-württembergische Order verfügte 1824 den Ausbau Wildbads zum Staatsbad. Im Laufe des 19. Jahrhunderts verzeichnete Wildbad einen starken Aufschwung. Der Ausbau der Kuranlagen, die Errichtung des Graf-Eberhard-Bades und der Bau der Sommerbergbahn (1908) ermöglichten eine Entwicklung zum international renommierten Heilbad.

Wellness, Heilung und Rehabilitation in Bad Wildbad

Die Wildbader Akratothermen sprudeln mit Temperaturen zwischen 34°C und 41°C aus 70-600 m Tiefe. Rund 1200 m³ Thermalwasser täglich benötigen sämtliche Kureinrichtungen für Hydro- und Bewegungstherapien.

Sehenswertes in Bad Wildbad

Das klassizistische Graf-Eberhard-Bad, zwischen 1839 und 1847 an der Stelle eines alten Badhauses errichtet, ist das letzte große Werk des württembergischen Hofbaumeisters Nikolaus von Thouret. In dem hervorragenden Baudenkmal der württembergischen Badekultur sind Fürsten-, Herren- und Damenbäder eingerichtet, teilweise mit orientalischem Interieur. Um die Jahrhundertwende erfolgte eine weitere Maurisierung. Höchst attraktiv sind die Maurische Halle und das Jugendstil-Dekor. Das komplett renovierte Bad ist 1995 als höchst luxuriöses „Palais Thermal“ wiedereröffnet worden.

An das Graf-Eberhard-Bad grenzt das Badhotel, ein ebenfalls klassizistischer Repräsentationsbau, der ebenfalls nach Vorlagen von Thouret anstelle des einstigen Königlichen Palais entstanden ist. Es umfasst auch den Kursaal, einen Kaffeesalon, Lese- und Billardzimmer.

Eberhardsbad in Bad Wildbad

In den Berg hinter dem Graf-Eberhard-Bad bzw. dem Badhotel ist das nach modernsten balneotherapeutischen Erfordernissen konzipierte Neue Eberhardsbad hineingebaut. Die nüchterne Betonarchitektur kontrastiert stark zu den altehrwürdigen klassizistischen Bauten der Nachbarschaft.

Evangelische Stadtkirche von Bad Wildbad

An der Nordseite des Kurplatzes ist nach der Brandkatastrophe von 1742 die Evangelische Stadtkirche erbaut worden. Der von Christian David von Leger entworfene Sakralbau ersetzte einem mehrfach durch Brand in Mitleidenschaft gezogenen Vorgängerbau und fügt sich harmonisch in das Ensemble der umliegenden klassizistischen Kureinrichtungen in Bad Wildbad ein.

Haus des Gastes (ehemaliges König-Karls-Bad)

Gründerzeitliche Monumentalität spiegelt das 1882 – 1892 im Stil der Neorenaissance errichtete König-Karls-Bad wieder. Sehr repräsentativ stellt sich der Vorbau des Badkomplexes von Bad Wildbad mit seinem Kuppelsaal dar. Geschmackvoll abgestimmt ist auch das Interieur des heute als „Haus des Gastes“ ausgewiesenen Baudenkmals. Übrigens: Die bädertechnische Einrichtung hat seinerzeit der geniale königlich-württembergische Ingenieur Karl von Ehmann (1827-1889) besorgt.

In dem Gebäudekomplex ist eine Ausstellung historischer Kutschen und Wagen zu besichtigen. In Modellen und Bildern wird die Entwicklung vom Rad bis zum Automobil präsentiert. Auch auf die Geschichte des Heilbads Bad Wildbad im Nordschwarzwald wird eingegangen.

Kurpark Bad Wildbad

Der große, von prächtigen alten Bäumen bestandene Kurpark von Bad Wildbad wird von der jungen Enz durchflossen. Terrainkurwege erschließen die steileren Hänge des Geländes. Am Parkeingang befinden sich elegante Geschäfte. Nahebei stehen die neue Trinkhalle, das Kurpark-Restaurant und die Konzertmuschel. Im schmucken Jugendstil-Kursaal werden Theatergastspiele, Konzerte und diverse gesellige Veranstaltungen geboten. Im Jahre 1865 wurde die Englische Kirche erbaut für die damals zahlreichen Kurgäste aus dem Vereinigten Königreich.

Thermalbewegungsbad Bad Wildbad

Am sonnenbeschienen Hang über dem Kurpark lädt das modern ausgestattete Thermal-Mineral-Bewegungsbad Bad Wildbad im Schwarzwald (zwei Hallen- und ein Freibecken) Gesundheitsbewusste zu einem Besuch ein.

Die Umgebung von Bad Wildbad

Sommerberg

Westlich der Stadt Bad Wildbad erhebt sich der 731 m hohe und herrliche Aussichten bietende Sommerberg, auf den eine Standseilbahn fährt. Von der Bergstation aus kann man herrlich wandern. Die 2003 eröffnete Verlängerung der Enztal-S-Bahn zum Bad Wildbader Kurpark hat der Standseilbahn von Bad Wildbad durch die neue Haltestelle „Uhlandstraße/Sommerbergbahn“ vor allem an Wochenenden und an Tagen mit schönem Wetter erhebliche Fahrgastzuwächse beschert. Auch Mountainbiker profitieren von der neuen Verbindung von S-Bahn und Sommerbergbahn in Bad Wildbad im Schwarzwald.

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