Baiersbronn

Baiersbronn im Schwarzwald ist als Wallfahrtsort der Feinschmecker weit über Baden-Württemberg hinaus bekannt.

Harald Wohlfahrt, Deutschlands bester Koch aus Baiersbronn, und seine beiden ebenfalls hoch ausgezeichneten Kollegen Claus-Peter Lumpp und Jörg Sackmann tun ihr Bestes, um den Ruf Baiersbronns als Gourmet-Treff Deutschlands zu erhalten und auszubauen.

Die aus mehreren Luftkurorten und 140 weit verstreuten Höfen bestehende Schwarzwald-Großgemeinde Baiersbronn breitet sich landschaftlich recht reizvoll im oberen Murgtal aus.

Der Kernort von Baiersbronn liegt im Zentrum einer von der Murg und ihren Zuflüssen im nördlichen Schwarzwald geschaffenen Talspinne. Im flussabwärts immer enger werdenden Murgtal reihen sich die früher selbständigen Baiersbronner Ortsteile Klosterreichenbach, Röt, Huzenbach und Schönmünzach aneinander, im weit ausgeräumten Terrain der Murg-Quellflüsse verteilen sich die Streusiedlungen Friedrichstal, Mitteltal, Obertal, Tonbach und Buhlbach.

Unterkunft: Ferienwohnungen, Ferienhäuser in Baiersbronn

Geschichte von Baiersbronn

Baiersbronn im Schwarzwald wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Um 1320 kam die Waldgemeinde an das Haus Württemberg. Ende des 16. Jahrhunderts wurde der südliche Teil der Gemarkung Baiersbronn ausgegrenzt, um die Stadt Freudenstadt gründen zu können.

Im 18. Jahrhundert erlebte die Holzwirtschaft im oberen Schwarzwälder Murgtal einen ungeheuren Aufschwung. Die württembergischen Herrscher ließen seinerzeit riesige Waldflächen des Schwarzwalds abholzen. Die im Rheinland und in Holland geschätzten Baumstämme wurden dann auf der Murg zum Rhein geflößt. Als weiteres wirtschaftliches Standbein Baiersbronns kam im 18. Jahrhundert die Eisenhütte Friedrichstal dazu.

Mit dem Bau der Murgtalbahn von Rastatt nach Freudenstadt in den Jahren 1900/1901 war die Initialzündung für die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Baiersbronn gegeben. Baiersbronn sollte sich alsbald zu einem Luftkurort entwickeln, der vor allem Menschen mit angegriffenen Atmungsorganen aus allen großen deutschen Industrierevieren anzog.

Sehenswertes in Baiersbronn und Umgebung

Stadt Baiersbronn
Der Kernort von Baiersbronn im Schwarzwald selbst verfügt über eine leistungsfähige Gastronomie sowie diverse Kur- und Freizeiteinrichtungen. Beliebt bei den Baiersbronner Urlaubern, vor allem bei Familien mit Kindern, sind sommerliche Kutsch- und winterliche Schlittenfahrten in die schöne Umgebung von Baiersbronn. Gelegentlich wird volkstümliches Bauerntheater angeboten.

Beachtung verdient ein kleines Museum, das sich mit dem Schriftsteller Wilhelm Hauff (1802 – 1827) beschäftigt. Er hat in seinem Werk „Das kalte Herz“ Motive aus der Umgebung von Baiersbronn verarbeitet.

Hauff-Museum Baiersbronn
Alte Reichenbacher Str. 1
Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag, Sonntag: 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Nördlich von Baiersbronn erhebt sich der Rinkenkopf (759 m) mit einem nach dem württembergischen König Wilhelm benannten Aussichtsturm. Hier oben sind die Reste einer mittelalterlichen Fliehburg erhalten. Ein aussichtsreicher Wanderweg über die 880 m hohe Elme führt zum Ruhestein bzw. zum Naturschutzgebiet um Seekopf und Wildsee. Südwestlich oberhalb von Baiersbronn erreicht man die wildromantischen Sankenbachfälle, die von den Hochmooren auf dem Kniebis herunterstürzen.

Nördlich des Haupttores verläuft das liebliche Tonbachtal mit dem viel gerühmte Baiersbronner Hotel „Traube“ und der „Schwarzwaldstube“ des Spitzenkochs Harald Wohlfahrt. Ganz oben im Murgtal liegen die Baiersbronner Ortsteile Mitteltal (Standort des Hotels „Bareiss“) und Obertal, die von Kurgästen als Standquartiere geschätzt werden. Südwestlich oberhalb von Obertal liegt das Dorf Buhlbach im engen Tal der Rechten Murg, von wo aus eine Wanderung zum Buhlbachsee nahe der Schwarzwaldhochstraße lohnt.

Klosterreichenbach, Klosterkirche Baiersbronn

Von kunsthistorischem Interesse für viele Baiserbonn-Besucher ist die gut erhaltene, jedoch mehrfach umgestaltet romanische Klosterkirche des im Jahre 1082 vom Hirsauer Abt Wilhelm an der Reichenbachmündung gegründeten Benediktinerklosters. Das aus hiesigem Buntsandstein errichtete Gotteshaus wird von zwei massiven Türmen beherrscht. Von den ehemaligen Klosterbauten sind ferner das Badhaus und ein weiterer Turm erhalten. Der ehemalige Klostergarten ist heute als kleiner Kurpark hergerichtet.

Heselbacher Kapelle

Im weiter murgtalabwärts gelegenen Dörfchen Heselbach gefällt das evangelische Kirchlein, das ursprünglich eine Waldkapelle (12. Jahrhundert) des Klosters Reichenbach gewesen ist. Beachtenswert sind das romanische Bogenfeld mit einer Christusdarstellung über dem Portal sowie ein Bildnis des heiligen Petrus in der südlichen Seitenwand.

Wildsee bei Baiersbronn

Ziel einer herrlichen Wanderung (ca. 3 Stunden pro Strecke ab Schönmünzach) ist der Wildsee im Schwarzwald.

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