Museumstag im Albtal Stadt Ettlingen im Schwarzwald am 18.05.2008

Museumstag im Albtal Stadt Ettlingen im Schwarzwald am 18.05.2008
Museumstag im Albtal Stadt Ettlingen im Schwarzwald am 18.05.2008

Museumstag im Albtal Stadt Ettlingen im Schwarzwald am 18.05.2008

Freier Eintritt am Museumstag, dem 18. Mai 2008 in vielen Museen
Geführte Erlebnis-Bustour am Museumstag im Nordschwarzwald

Nach einer einjährigen Pause gibt es dieses Jahr wieder zum Internationalen Museumstag auf der Museumsroute Albtal zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen. In Frauenalb trafen sich am Dienstag auf Einladung von Gerhard Stöckle, stellvertretender Bürgermeister von Marxzell, die Vertreter von Ettlingen, Waldbronn, Karlsbad und Bad Herrenalb, um das Programm samt neuem Erscheinungsbild des Faltblattes vorzustellen. Am Sonntag, 18. Mai, von 10 bis 18 Uhr sollte man sich nichts anderes vornehmen, sondern die Schönheiten und Besonderheiten der Region erleben.

Federführend ist dabei Ettlingen; Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann verwies einführend auf das Albtal als historischen Kulturraum mit gemeinsamer Geschichte und vielfältiger Natur. Schon vor mehreren Jahren war erstmals die Museumsroute Albtal vorgestellt worden, die sich vor allem der Heimat- und Technikgeschichte des Tales widmete.

Nun wolle man die Zusammenarbeit wieder intensivieren, be-richtete Determann; erstes gemeinsames „Kind“ sei das Pro-gramm am 18. Mai. Insgesamt solle eine Bündelung der Kräfte Ziel sein, das Gebiet und seine Kultur mit den vielen Facetten werden künftig gemeinsam vermarktet. Die Überlegungen gehen bis hin zu Gemeindegrenzen übergreifenden Großveranstaltungen im Bereich Kultur-Touristik-Gastronomie, wie beispielsweise Wildwochen im ganzen Albtal. Passende Unterkünfte im Schwarzwald, wie Ferienwohnung in Bad Wildbad im Schwarzwald, gibt es bei Schwarzwald-Netz.com.

Daniela Maier, Museumsleiterin im Ettlinger Schloss, beleuchtete kurz die Historie des Internationalen Museumstags. Sie erinnerte daran, dass der Internationale Museumstag heuer bereits zum 31. Mal begangen werde, jährlich erneut ausgerufen vom Internationalen Museumsrat. Das Motto 2008 lautet „Museen und gesellschaftlicher Wandel“, damit werde die Rolle der Museen umschrieben, die einerseits am gesellschaftlichen Wandel teilhaben, ihn andererseits durch das Sammeln, Darstellen und Vermitteln dokumentieren.

In Ettlingen wird am Internationalen Museumstag traditionell die Außenstelle Bäuerliches Museum im Lauerturm für die Saison geöffnet, mit seinen Haushaltsgegenständen und Acker-geräten aus der Zeit um 1900. Zudem gibt es von 13 bis 17 Uhr Vorführungen historischer Handwerkstechniken wie Korbflechten oder Spitzenklöppeln, im Hof kann man Kaffee und Kuchen genießen. Da am Internationalen Museumstag traditionell Räume zugänglich gemacht werden, die sonst nicht ohne Anmeldung besichtigt werden können. Dieses Jahr kann man zwischen 14 und 17 Uhr die Römische Badruine unter der Martinskirche nebst Kapitelsaal besichtigen, um 14 Uhr gibt es eine Führung zum Deckengemälde von Emil Wachter.
Ihm gewidmet ist auch eine Ausstellung in der Buhlschen Müh-le, geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Im Schloss wird um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung Küchengeschichte(n) angeboten, eine Schlossführung um 14 Uhr.

Wally Anderer vom Presseamt Waldbronn verwies auf die beiden Fachwerkhäuser, in denen heute die Museen Waldbronns untergebracht sind. Zum einen die Heimatstuben, die am 18. Mai von 11 bis 17.30 Uhr geöffnet sind und in denen es auch im Rahmen von Führungen zwischen 13 und 17 Uhr eine originale Einrichtung aus der Nachkriegszeit zu sehen gibt. Dort wird man sich auch stärken können. Das Radiomuseum zeigt von 11-17.30 seine über 200 Exponate, auch dort gibt es von 13 bis 17 Uhr Führungen.

„Karlsbad ist gerne dabei, wenn zur Kooperation im Rahmen des Museumstages aufgerufen wird“, betonte Werner Bach, Haupt- und Presseamtsleiter aus Karlsbad. Sind solche Plattformen doch ideale Werbemöglichkeiten. Ein Juwel in Karlsbad Langensteinbach ist das Haus Conrath, das von 11-17 Uhr eine Fotoausstellung des bäuerlichen Lebens zeigt. Zudem wird Hildegard Ried badisch-pfälzische Gutsele, sprich: Mundartgeschichten „servieren“. Im benachbarten Gemeindehaus kann man sich in der Kaffeestube stärken.

Sagen und Geschichten rund um die Barbara-Ruine wird man auf Führungen zwischen 10 und 14 Uhr hören können, zu besichtigen ist das Bauwerk zwischen 10 und 17 Uhr. Backen wie in alter Zeit können die Besucher im Backhaus Mutschelbach erleben und auch probieren, von 11 bis 17 Uhr dürfen Kinder basteln und der Verein ALF (Alte und Lustige Fahrzeuge) prä-sentiert Oldtimer. Bewirtung von Süß bis Herzhaft lässt auch auf kulinarischem Sektor keine Wünsche offen.

Zwei kulturelle Angebote gibt es in Bad Herrenalb, wie Kurgeschäftsführerin Christa Sagawe gemeinsam mit Horst Wahl, für Führungen zuständig, berichtete. Zum einen lohnt sich ein Abstecher ins Feierabendziegelmuseum, das von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat, eine Führung wird um 11 Uhr angeboten. Sehenswert sind die Feierabendziegel genannten zuallerletzt aufgesetzten Ziegel alter Dächer, die mit allerlei Schmuck oder Sprüchen bis hin zu Rechnungen der Ziegler versehen wurden. Um 11 Uhr kann man sich einer Führung durch das Kloster anschließen, dort bewirtet von 12 bis 17 Uhr die Trachtengruppe die Gäste.

Als profunder Kenner übernahm Gerhard Stöckle aus Marxzell die Vorstellung eines der Höhepunkte des Museumstags, der Klosterruine Frauenalb. Am 18. Mai kann die Ruine von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden, für Fragen steht ein fachkundiger Führer zur Verfügung, zudem kann das kleine Museum im Ab-teigebäude besichtigt werden.

Dieses Jahr noch nicht mit dabei ist Malsch wegen eines Terminengpasses (Mühlentag am 12. Mai), die Gemeinde will sich aber künftig an der Museumsroute beteiligen, wie Heike Jung, Hauptamt und Öffentlichkeitsarbeit, betonte. Am 18. Mai haben aber die Schneiderstuben in Völkersbach von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Neu ist das Pilotprojekt der geführten Bustour zu ausgewählten Zielen der Museumsroute; Martina Gräßer vom Stadtmarketing organisierte die Rundfahrt zusammen mit der AVG. Los geht’s um 10.30 Uhr am Ettlinger Busbahnhof, wer will, kann zu Mittag in Bad Herrenalb ein stärkendes „Klostergulasch“ zu sich nehmen. Im Faltblatt sind die Stationen mit einem Sternchen gekennzeichnet. Die Fahrt, die bis etwa 17.30 Uhr dauert, kostet (ohne Essen) zehn Euro pro Erwachsenem, fünf Euro für Schüler, Kinder bis 3 Jahren frei. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt. Information und Buchung über Stadtinformation, Schlossplatz, Tel. 07243/101-380; Informationen rund um den Internationalen Museumstag gibt es auch im Internet unter www.ettlingen.de oder per E-Mail info@ettlingen.de.

Der Dank der Organisatoren galt neben der AVG, die den Bus günstig zur Verfügung stellt, der Agentur DSP Nachtschicht für die Gestaltung des Faltblatts; alle Angebote am 18. Mai im rahmen des Internationalen Museumstags sind bis auf die Busfahrt kostenfrei. Das Faltblatt liegt an allen üblichen Stellen kostenlos zur Mitnahme bereit. Einem vergnüglichen, von regionaler Kultur geprägten Tag steht bei sicherlich wunderbarem Frühlingswetter also nichts im Weg.

Mehr Info zum Museumstag 2008 Stadt Ettlingen
Eveline Walter
Stefanie Heck
Telefon:
0 72 43/101-413
0 72 43/101-407

Telefax:
0 72 43/101-199-413
0 72 43/101-199-407
e-mail:
amtsblatt@ettlingen.de

Datum: 26.04.2008

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