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Fliegenfischen Schwarzwald

Fliegenfischen ist eine Angeltechnik, bei der das Gewicht der Schnur den leichten künstlichen Köder trägt. Für den Angelurlaub im Schwarzwald gibt es ausgewiesene Gaststrecken, für die jeweils eigene Saison- und Erlaubnisregeln gelten. Zwei konkrete Möglichkeiten sind die Murg bei Baiersbronn und ein Abschnitt der Kinzig bei Wolfach.

Fliegenfischen Schwarzwald Fliegenfischen Schwarzwald (blackforrest flyfishing) Foto: VoyageMedia
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Fliegenfischen an der Murg bei Baiersbronn

An der Murg sind sechs Angelzonen ausgewiesen. Die Saison reicht von Mai bis September. Erforderlich sind ein gültiger Fischereischein und ein Erlaubnisschein für die Strecke. Die lokale Tourismusinformation beschreibt die Angel- und Fliegenfischmöglichkeiten an der Murg.

Gastfischwasser an der Kinzig bei Wolfach

In Wolfach steht Übernachtungsgästen ein rund 1,5 Kilometer langer Abschnitt der Kinzig offen. Die Angelsaison dauert jährlich vom 1. Mai bis 30. September. Für eine Angelerlaubnis sind eine Wolfacher Gästekarte und ein deutscher Fischereischein erforderlich. Die Tourist-Information gibt ein begrenztes Kontingent an Gastkarten aus; vorgeschrieben ist Fliegenfischen. Das Angebot richtet sich an Gäste mit Unterkunft in Wolfach.

Fischereischein, Erlaubnis und Schonzeiten

Für beide Gaststrecken gehören Gewässererlaubnis und Fischereischein zur Planung. Kartenkontingente, erlaubte Abschnitte, Angelmethoden und Saisonzeiten unterscheiden sich. Maßgeblich sind die Bedingungen der jeweiligen Strecke sowie die geltenden Schonzeiten und Mindestmaße. An ausgewiesenen Schonbereichen und gesperrten Abschnitten wird nicht gefischt.

Welche Fische kommen infrage?

In den Schwarzwaldgewässern sind Bachforelle und Äsche heimische Arten. Die Regenbogenforelle stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. Welche Arten an einer konkreten Strecke entnommen werden dürfen, richtet sich nach den dort geltenden Bestimmungen.

Wurftechnik und Ausrüstung

Beim Fliegenfischen bringt die beschwerte Fliegenschnur den leichten Köder auf Distanz. Rute, Rolle und Schnur werden auf Gewässerbreite, Strömung und Köder abgestimmt. In schmalen Bächen ist eine kontrollierte kurze Präsentation häufig wichtiger als weite Würfe; an offenen Abschnitten lässt sich mehr Schnur führen. Die erlaubte Köder- und Hakenausführung ist den Regeln des jeweiligen Gewässers zu entnehmen.