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Schwarzwälder Weihnachtsgebäck: Plätzchen und Hutzelbrot

Zum Weihnachtsgebäck im Schwarzwald gehören kleine Plätzchen ebenso wie Früchtebrot und Stollen. Sie unterscheiden sich in Zutaten und Form: Plätzchen werden einzeln gebacken, Hutzelbrot wird als Laib gebacken und in Scheiben serviert. Für Adventskaffee und Weihnachtsbesuch stehen damit verschiedene Gebäcke zur Auswahl.

Weihnachts-Plätzchen Weihnachtsplätzchen Foto: VoyageMedia / Schwarzwald-Netz.com
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Hutzelbrot: Früchtebrot mit Dörrbirnen

Hutzelbrot ist ein würziges Früchtebrot. „Hutzeln“ sind Dörrbirnen; dazu kommen je nach Rezept weitere Trockenfrüchte wie Äpfel, Feigen oder Aprikosen sowie Nüsse und winterliche Gewürze. Das Brot wird nach dem Backen in Scheiben geschnitten und passt zum Frühstück oder Nachmittagskaffee. Ein historisches badisches Kochbuch führt „Schnitz- (Hutzel-) Brot“ als Früchtebrot mit Dörrbirnen, Zwetschgen, Nüssen, Mandeln, Rosinen, Feigen und Gewürzen auf. Im Schwarzwald gehört Hutzelbrot zu den Adventsspezialitäten; Schwarzwald Tourismus nennt daneben auch den Schwarzwälder Kirschstollen.

Die Arbeitsschritte für ein Früchtebrot erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Weitere Rezepte aus der Schwarzwaldküche finden sich in der Rezeptsammlung.

Plätzchen und Bredele

Butterplätzchen und andere Weihnachtskekse werden in einzelnen Formen gebacken und häufig mit Zuckerguss oder Streuseln verziert. Im benachbarten Elsass heißen solche kleinen Weihnachtsgebäcke unter anderem „bredala“ oder „bredle“; auch die Schreibweise „bredele“ ist gebräuchlich. Bredala und Bredle bezeichnen kleine Weihnachtsplätzchen; Hutzelbrot wird als Früchtebrotlaib gebacken und in Scheiben serviert.

Schwarzwälder Kirschstollen

Der Schwarzwälder Kirschstollen ist eine weitere weihnachtliche Spezialität. Zum Adventskaffee ergänzt er Plätzchen und Früchtebrot.